Im Rahmen eines praxisnahen Verkehrsprojekts haben die Vorschulkinder der Villa Kunterbunt in der Bahnhofstraße gemeinsam mit Polizeihauptkommissarin Frau Jacob wichtige Regeln für sicheres Verhalten im Straßenverkehr erlernt und geübt. Ziel des Projekts war es, den Kindern mehr Sicherheit und Selbstvertrauen beim Überqueren von Straßen zu vermitteln.
An realistischen Verkehrssituationen übten die Kinder zunächst, vom Parkplatz aus den sogenannten „Stoppstein“ beziehungsweise den Bordstein zu suchen. Anschließend lernten sie, gezielt nach weißen Lichtern und Rücklichtern auf dem Parkplatz bei geparkten Fahrzeugen Ausschau zu halten. Besonders aufmerksam mussten die Kinder beim Überqueren der Straße hinter parkenden Autos sein – eine Situation, die im Alltag häufig vorkommt und besondere Vorsicht erfordert.
Ein zentraler Bestandteil des Trainings war das richtige Umschauen: Die Kinder lernten, vor dem Überqueren der Straße zweimal zu jeder Seite zu schauen. Auch während des Überquerens sollten sie den Verkehr weiterhin beobachten und auf plötzlich auftauchende Fahrzeuge achten.
Mit großer Konzentration und Begeisterung meisterten die Vorschulkinder alle Aufgaben. Selbst komplizierte Straßenkreuzungen konnten sie nach kurzer Zeit gut überblicken und sicher einschätzen. Polizeihauptkommissarin Frau Jacob zeigte sich am Ende des Projekts sehr beeindruckt vom Engagement und der Aufmerksamkeit der Kinder.
Das Verkehrsprojekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Verkehrserziehung und zeigte eindrucksvoll, wie spielerisches Lernen Kinder auf ihrem Weg zu sicheren Verkehrsteilnehmern unterstützen kann.